2. APUPA Empfehlung zum Qualitätsindikator Dekubitus

 
 
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Grundlagen für die Entwicklung des Positionspapieres „Dekubitus als Qualitätsindikator“ waren mehrfache Anfragen aus der Praxis sowie Industrie und Diskussionen hinsichtlich der Herausforderungen zum Datenmanagement Dekubitus in Österreich und im Vergleich zur internationalen Situation. APUPA hat daraus resultierend eine Arbeitsgruppe zur Thematik einberufen. Das Ergebnis ist eine nationale Empfehlung zum Qualitätsindikator Dekubitus Nichtziel ist die Implementierung einer nationalen Datenbank. Das Dokument „Pflege-Ergebnisqualität“(1) von der Gesundheit Österreich GmbH, 2013 wurde in der Vorbereitungsphase für die Beleuchtung der nationalen IST-Situation und den Ländervergleich herangezogen.
Dieses Positionspapier stellt die erste Grundlage in Österreich dar, mit dem Ziel der Weiterentwicklung zur Zuverlässigkeit der Datenqualität.

Wie im Positionspapier empfohlen, ist die Verwendung von Routinedaten (beinhaltet die bisher in der Institution etablierte Dokumentation der Daten) einer gesonderten, zusätzlichen Erhebung vorzuziehen. Damit stehen Daten zeitnah und automatisiert, z.B. aus elektronischen Akten nahezu unmittelbar zur Verfügung ohne zusätzlichen Erhebungsaufwand. Davor ist jedoch zu prüfen, auf welcher Grundlage die erforderlichen Daten erhoben werden.
Für die Empfehlung der Braden Skala spricht die Autorisierung bei der Übersetzung durch die Verfasserinnen, wohlwissend, dass der Übersetzungsprozess nicht transparent dokumentiert ist.

Die Interpretation der Daten erforderte eine gezielte Auseinandersetzung u.a. mit dem Setting in welchem die Daten generiert werden, die Population, der Kompetenz der Mitarbeiter, welche im Versorgungsprozess eingebunden sind sowie vorhandene formelle und informelle Strukturen in der jeweiligen Einrichtung.
 

Folgende Arbeitsmethodik im Zeitraum vom
1. Quartal 2016 bis 3. Quartal 2017 zur Anwendung:

1. Identifizierung des Handlungsbedarfes seitens APUPA
2.
 
Beleuchtung des Themenfeldes in internationalem Fachgremium und mit Einberufung einer nationalen Arbeitsgruppe
3.
 
Verfassung einer Diskussionsgrundlage durch externe fachkundige Pflegewissenschaftler
4.
 
Diskussion der Eckpfeiler zum Datenmanagement und Konsensfindung in der Arbeitsgruppe zum Qualitätsindikator Dekubitus
5. Erstellung des Positionspapieres
6. Praktikabilitätstest durch eine bisher nicht involvierte fachkundige Gruppe
7. Freigabeprozess
8. Veröffentlichung
 

Größte Anerkennung gebührt den genannten Personen

Fachliche Leitung: Zita Kis Dadara

Organisatorische Agenden: Elfriede Binder
   
  Arbeitsgruppe:
  Beatrix Christandl, Pflegeheim Übelbach
  Lydia V. Gromer, Barmherzige Brüder Österreich
  Andreas Schmidt, Krankenhaus Oberwart
  Karl Schwaiger, Landesklinik Hallein/Landesklinik Tamsweg, ÖGKV Vizepräsident
   
 Die Erstellung des Qualitätsindikators Dekubitus erfolgte ehrenamtlich.
 
 Quelle:
 
 1. Stewig Friederike et al. Pflege-Ergebnisqualität. Ergebnisbericht. Hg. Gesundheit
     Österreich GmbH, Wien, 2013.
 

 

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